Große Kunstausstellung im Casino von Cabourg in Frankreich...


Die Vernissage mit Sektempfang fand am Abend des 17. Juli im einzigartigen Ambiente des Casino statt. Es war meine 99. Ausstellungseröffnung, meine 4. Ausstellung in Frankreich und sogleich die zweite in der Normandie. Herzlichen Dank an Mme Joelle Chérif für die sehr herzliche Zusammenarbeit im Casino von Cabourg. Vielen Dank an die Familie Partouche, für die freundliche Einladung zur Ausstellung im Casino. Danke an alle, die meine Einladungen und Plakate, die ich im Voraus schon nach Frankreich geschickt hatte, vor Ort für mich verteilt hatten. Vielen Dank an die Journalisten des Journals Oest france und des Journals Le Pays d'Auge für die ausführliche Berichterstattung.

Der imposante Empfangssaal "Salle de rézeption", in dem meine Kunstwerke wunderschön zur Geltung kamen, befindet sich im Seitenflügel des Casino. Der Saal ist von beiden Eingängen des Casino aus zu erreichen, sowohl von der Strand - Promenade aus, als auch von der großen "Avenue de la Meer" aus Richtung Park und Innenstadt kommend.

Die Nischen in der langen Wand, gegenüber der drei hohen Fenster, eigneten sich wunderbar dazu, um die verschieden Motive meiner Serien "African Style", Siggi`s Style sowie die südländischen Motive der Reihe "Mediterrano" zu arrangieren.

Äußerst lebhaft und herzlich gestaltete sich der Abend der Vernissage zu der sich viele französische Künstler und Freunde einfanden. Manche hatten eine Anreise von 300 Kilometern an diesem Abend hinter sich. Mme Nicole Mabire, die Präsidentin des Mouvement Européen in Cabourg, ließ es sich nicht nehmen ein paar Worte an die zahlreichen Besucher zu richten und somit begrüßten wir Seite an Seite die Gäste des Abends.

In meiner Eröffnungsrede betonte ich mein Ziel, durch gemeinsame Kunstausstellungen in Deutschland und Frankreich einen kulturellen Austausch zwischen unseren beiden Ländern fördern zu wollen. Im April 2009 war ich bereits für 10 Tage nach Cabourg gereist um neben der Organisation meiner eigenen Ausstellung meine Kontakte zu französischen Malern der Region zu intensivieren und gemeinsame Aktivitäten zu besprechen. Bisher habe ich alle Reisen und Ausstellungen selbst organisiert und auch selbst finanziert und hoffe sehr auf eine Unterstützung für künftige Projekte.

Sehr herzliche, anregende und freundschaftliche Gespräche ergaben sich anschließend bei einem Glas Sekt. Zu einem Teil der anwesenden französischen Künstler stehe ich bereits seit meiner Ausstellung in Dozulée, zum Europatag im Mai 2008, in Kontakt.

"Deutsch - Französische Freundschaft durch die Welt der Malerei" lautete der Titel meiner 120seitigen Präsentation, die ich für die Ausstellung in Cabourg vorbereitet hatte. So gewährte ich einen Einblick in meine künstlerischen Tätigkeiten, sowie meiner vielfältigen Künstlerfeste rund um die Galerie Paradies. Zu Beginn schwebten unsere beiden Nationalflaggen ins Bild. Von der ersten bis zur letzten Folie wurden alle Informationen mit größtem Interesse betrachtet, deren Texte selbstverständlich in französischer Sprache verfasst waren. Vor allem die Fotos meiner Besuche in Frankreich, in den Ateliers der Künstler von Honfleur bis Cabourg wurden mit Applaus belohnt. Ebenso die Einblicke in unseren großen Garten hinter der Galerie Paradies, in dem zum Beispiel die "Sommerfeste" mit Gastkünstlern stattfinden.

Während des Abends musste natürlich ein Gruppenphoto mit allen Malern gemacht werden, die ich für das Jahr 2010 eingeladen habe, mit mir in Deutschland auszustellen. Dazu zählt Gérard Goudin, genannt d'Artagnan und die Künstlergruppe Lez'arts Normands. Mit auf dem Foto ist Mme Renée Fougère, Vizepräsidentin des Mouvemet Européen Cabourg.

Zum Glück hatte ich gerade wieder 72 neue Lektionen meines Französischkurses dazu gelernt, so stand den vielen interessanten Gesprächen keine Sprachbarriere mehr im Weg. Vertieft in diese Unterhaltung hatte ich nicht bemerkt, dass zwei weitere Gäste den Saal betreten hatten….

…die Überraschung des Abends war für mich, als plötzlich mein Mann Klaus-Peter Pehr und meine Freundin im Saal des Casinos aufgetaucht sind. Nachdem wir mittags noch per Email in Kontakt standen, hatte ich es überhaupt nicht für möglich gehalten, dass die beiden 800 Kilometer weit fahren würden, um bei meiner Vernissage in Frankreich dabei zu sein. Mit im Bild ist ein lieber Freund aus Cabourg, Jacques Gaspin, der mir zusammen mit Silvain beim Ausstellungsauf- und Abbau geholfen hat.

Selbstverständlich verursachte diese gelungene Überraschung sofort großes Aufsehen und alle eilten herbei um die beiden Gäste aus Deutschland herzlich zu begrüßen, die nur für eine Nacht in die Normandie gereist waren, um die Eröffnungsfeier miterleben zu können.

Vom "Salle de rézeption" aus gelangt man zur Lounge bar und zum Restaurant des Casinos, von dort aus führen große Glastüren direkt auf die Terrasse mit Blick zum davor liegenden Meer.

Das gemeinsame Abendessen mit Künstlern und Freunden bildete einen zauberhaften Abschluss der Vernissage im Casino von Cabourg. Es wurden sowohl Verabredungen für die kommende Ausstellungswoche vereinbart, als auch ein Besuch in Deutschland.

Staffeleien mit meinen Bildern und Plakate zeigten den Besuchern den Weg zu meiner Ausstellung. Es lagen meine Informationsblätter mit französischen Kurzbeschreibungen aus, die großen Anklang fanden. Diese "reisten" nun nicht nur in alle Departements Frankreichs, sondern in viele andere Länder.

Ein Theaterabend der in "meinem Saal" veranstaltet wurde, führte ebenso zu einem großen Publikum, das bei dieser Gelegenheit meine vielfältigen Kunstwerke in Augenschein nahm.

Vom 18. bis zum 26. Juli 2009 führte ich eine Besuchergruppe nach der anderen durch die Ausstellung, erklärte meine Maltechniken und die Fülle an Materialien sowohl in Französischer Sprache als auch auf Englisch und ab und zu sogar in Deutsch.

Über 1000 Gäste zählte ich im Laufe der Ausstellung, mein Gästebuch bleibt mit einer Vielzahl wunderschöner Einträge eine schöne Erinnerung an meine Ausstellung in Cabourg um Juli 2009.

Sehr oft wurde mir bestätigt, dass mein persönlicher Malstil in der Tat einzigartig sei. Die Werke in "African Style" auf Bananenblatt, Papyrus oder Kozo trugen natürlich nochzusätzlich zum Erstaunen bei.

Im Laufe der Woche fanden sich immer wieder andere Künstler der Gruppe "Léz'artsNormands" bei mir ein. Sie sind sehr an einem kulturellen Austausch interessiert. Ich lernte Maler aus Paris kennen, die für ein Wochenende nach Cabourg gereist waren und erfreute mich an den vielen, vielen tollen Gesprächen die sich ergaben.

Meine "Stone-Art"-Ausstellung mit den filigranen Ölgemälden auf Schieferstein führte immer wieder zu regen Diskussionen und Erstaunen über die 6 verschiedenen Grundierungen, die dem Malen mit Ölfarbe vorausgehen müssen.

In Zusammenarbeit mit Mme Nicole Mabire und dem Mouvement Européen werde ich weiter meine Ziele des kulturellen Austausches und einer Begegnung aller europäischen Länder in Verbindung mit Kunstausstellungen verfolgen.

Ein letzter Eindruck von einem ereignisreichen Aufenthalt in Frankreich und einer gelungenen Ausstellung, mit Blick auf das Casino und das Grand Hotel von Cabourg.

A bientôt à Cabourg - bis bald in Cabourg!
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